C. Schuhböck mit
Lokomotive der
Darjeeling-Himalaya-Eisenbahn
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1983-2003
ehrenamtlicher Naturschutzreferent der Sektion Wiener Lehrer des
Oesterreichischen Alpenvereines.
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1984 Mitwirkung an der
Besetzung zur Rettung der Stopfenreuther Donau-Auen bei Hainburg;
Mitbegründer des Komitees im Oesterreichischen Alpenverein für den
Nationalpark "Donau-March-Thaya-Auen".
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1988 (während seines
Studiums) Gründung und seither Leitung der ALLIANCE FOR NATURE als
Generalsekretär.
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Organisation und Leitung
der AFN-Initiative "Rettet das Dorfertal" Im Rahmen dieser
Initiative macht Christian Schuhböck 1988/89 öffentlichkeitswirksam
auf die Problematik des geplanten Speicherkraftwerkes Dorfertal-Matrei
in Osttirol und die Unvereinbarkeit mit dem Nationalpark Hohe Tauern
aufmerksam. Er organisiert eine Phalanx von Natur- und
Umweltschutzorganisationen gegen das Kraftwerksprojekt, nach dessen
Plänen alle wesentlichen Gletscherbäche an der Südabdachung der
Großvenediger-, Großglockner-, Granatspitz- und Schobergruppe
abgeleitet werden sollten. Im März 1989 erfolgt die politische Absage
des Kraftwerkprojektes und 1991 wird der Nationalpark Hohe Tauern
gesetzlich verankert.
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Auszeichnung mit dem
Österreichischen Staatspreis für Umweltschutz 1988 ("Konrad-Lorenz-Preis für Umweltschutz") des
Bundesministeriums für Umwelt für "besondere Leistungen zur
Erhaltung des Unwiederbringlichen insbesondere zur Verhinderung
irreversibler Schäden der Biosphäre in Österreich" (Initiative
"Rettet das Dorfertal").
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07/1989 – 12/1989
Leitung des Pressereferates der "Nationalparkplanung Donau-Auen".
In dieser Zeit kann Christian Schuhböck eine Weisung an die
Österreichischen Bundesforste zur nationalparkkonformen
Bewirtschaftung der Auenwälder am Nordufer der Donau östlich von
Wien erwirken.
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Organisation und Leitung
der Übersetzung der "IUCN-Kriterien der ‘1985 United Nations List
of National Parks and Protected Areas".
1990 organisiert Christian Schuhböck die offizielle und von der
Weltnaturschutzunion IUCN autorisierte Übersetzung der internationalen
IUCN-Kriterien für Nationalparke und andere Schutzgebiete, die
daraufhin im gesamten deutschsprachigen Raum bei der Errichtung von
Schutzgebieten zur Anwendung kommt.
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Aktivitäten zur Erhaltung der Donau-Auen östlich von Wien
Seit der Besetzung der Stopfenreuther Auen 1984 wegen deren Gefährdung
durch das Laufkraftwerksprojekt Hainburg setzt Christian Schuhböck
Aktivitäten zum Schutz der Donau-Auen östlich von Wien. 1991 bis 1993
führt er das öffentlichkeitswirksame Projekt „Der Traum der Danubia“
durch, welches 1993 mit dem „Niederösterreichischen Umweltpreis“
ausgezeichnet wird. 1996/1997 werden die Donau-Auen östlich von Wien
als Nationalpark gesetzlich verankert. 1997 bis 2009 ist Christian
Schuhböck Mitglied des Wiener Nationalpark-Beirates Donau-Auen.
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1991-1993 Einsatz für den
Beitritt Österreichs zur UNESCO-"Konvention zum Schutz des
Kultur- und Naturerbes der Welt" (Welterbe-Konvention). Seit
März 1993 ist Österreich Mitglied der Konvention.
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Seit
1992 Organisation und Leitung der AFN-Initiative „Semmeringbahn statt
Tunnelwahn“, um das Niederösterreichische Landschaftsschutzgebiet
„Rax-Schneeberg“ samt Semmering vor dem umstrittenen Eisenbahntunnel zu
bewahren, der eine massive Beeinträchtigung des natürlichen
Wasserhaushaltes der Region mit sich bringen würde. 2005 wird der
Basistunnel politisch abgesagt, zugleich aber ein neues Tunnelprojekt
in Auftrag gegeben.
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Auszeichnung mit dem "Landschaftsschutzpreis
1992" ("Conservation Awards") des Bundesministeriums für
Umwelt, Jugend und Familie für die AFN-Initiative "Semmeringbahn
statt Tunnelwahn".
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01/1993 – 07/1993
Absolvierung des Jungakademikertrainings bei der ALLIANCE FOR NATURE.
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Ab
1993 Organisation und Leitung der AFN-Initiative „Weltkulturerbe
Semmeringbahn“ zwecks Nominierung der Semmeringbahn als Welterbestätte
gemäß UNESCO- „Konvention zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der
Welt“. Im Dezember 1998 wird die Semmeringbahn mit ihrer umgebenden
Landschaft zur Welterbestätte erklärt. Die Semmeringbahn ist die erste
Hochgebirgsbahn der Welt und erste Eisenbahn-Welterbestätte der Welt.
Die AFN-Initiative „Weltkulturerbe Semmeringbahn“ erzielt
internationale Vorbildwirkung: 1999 wird die indische
Darjeeling-Himalaya-Eisenbahn zur Welterbestätte ernannt. Andere
Staaten wie Indonesien und die Schweiz konsultieren Christian
Schuhböck/AFN bezüglich Aufnahme von Eisenbahnstrecken in die
UNESCO-Welterbe-Liste. 2005 wird die Nilgiri-Zahnradbahn im Süden
Indiens und 2008 die Kalka-Shimla-Schmalspurbahn im Nordwesten Indiens
zu Welterbestätten erklärt. 2008 folgt die Rhätische Bahn in der
Kulturlandschaft Albula/Bernina in den Kreis der Welterbestätten. Sie
ist die erste grenzüberschreitende Eisenbahn-Welterbestätte
(Schweiz/Italien).
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Ab 1993 Organisation
und Leitung der AFN-Initiative „Welterbe Wachau“ für die Nominierung
der Wachau, eine der schönsten Fluss- und Kulturlandschaften an der
Donau, als Welterbestätte gemäß UNESCO-„Konvention zum Schutz des
Kultur- und Naturerbes der Welt“. Im November 2000 wird die Wachau zur
Welterbestätte erklärt. Auch die Initiative „Welterbe Wachau“ erlangt
internationale Vorbildwirkung: 1999 konsultieren die Betreiber der
Initiative „Welterbe Mittelrhein“ Christian Schuhböck/AFN. 2002 wird
das Obere Mittelrheintal zur Welterbestätte ernannt.
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Seit 07/1993
hauptberuflicher Geschäftsführer (Generalsekretär) der ALLIANCE FOR
NATURE
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1995 Nominierung der
AFN-"Initiatives for the World Heritage" (‘Initiativen für das
Welterbe’) für den UNESCO-"Sultan Qaboos Prize for Environmental
Preservation 1995" durch die Republik Österreich
(Bundesministerium für Umwelt).
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1998/1999 Eintragung ins
"Guinness-Buch der Rekorde" (UNESCO-Welterbe-Emblem im Rahmen der
Feier "Weltkulturerbe Semmeringbahn").
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1999 Auszeichnung mit
dem "Preis des Stadtpräsidenten von Toruń" (Polen) für die
Präsentation der AFN-Wanderausstellung "Das Welterbe" bei der
internationalen Messe "Tour-Expo ’99".
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Ab
1999 Einsatz für die Eintragung der Hochgebirgslandschaft um Jungfrau,
Mönch und Eiger samt Aletschgletscher (Berner Alpen; Schweiz) in die
UNESCO-Welterbe-Liste. 2001 wird das Gebiet
„Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn“ von der UNESCO zum Weltnaturerbe
ernannt. Danach Einsatz für eine Erweiterung des Weltnaturerbe-Gebietes
um Blümlisalp, Wetterhorn und Aaregletscher, die 2007 erfolgt. Der von
Christian Schuhböck erarbeitete AFN-Perimeter-Vorschlag für die heutige
Weltnaturerbestätte „Alpenregion Jungfrau mit Eiger und Mönch,
Aletschgletscher und Bietschhorn“ wird beinahe 1:1 übernommen.
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Ab 1999 Einsatz für die Schaffung des Naturschutzgebietes „Grüner See/Hochschwab“ in der Steiermark, das 2006 verordnet wird.
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Seit
2000 setzt sich Christian Schuhböck/AFN für einen besseren Schutz des
Neusiedler Sees ein und wirbt für eine internationale
Welterbe-Kooperation mit dem Ichkeul-See (Tunesien). Beide Seen sind
wichtige Vogelrefugien und wurden jeweils zum Nationalpark,
Biosphären-Reservat, Feuchtgebiet internationaler Bedeutung gemäß
Ramsar-Konvention und zur Welterbestätte ernannt.
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Seit 2000
Organisation und Leitung der AFN-Initiative „Welterbe
Donau-March-Thaya-Auen“ für die Nominierung dieser Fluss- und
Auenlandschaft (eventuell inklusive Marchfeldschlösser) als
Welterbestätte gemäß UNESCO-„Konvention zum Schutz des Kultur- und
Naturerbes der Welt“
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2001 unterbreitet
Christian Schuhböck/AFN der Russischen Föderation den offiziellen
Vorschlag hinsichtlich Nominierung der Transsibirischen Eisenbahn und
der umgebenden Landschaft als Welterbestätte gemäß UNESCO-„Konvention
zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt“. Seitdem beschäftigen
sich die Russische Regierung und das Russische Eisenbahnministerium mit
dem Vorschlag. Insbesondere die Cirumbaikalbahn, ein Teilstück der
Transsibirischen Eisenbahn am Baikalsee, käme als
Eisenbahn-Welterbestätte in Frage.
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2002 Auszeichnung mit
dem „Preis des Stadtpräsidenten von Toruń“ (Polen) für den
attraktivsten Messestand (Weltkulturerbe Altstadt von Salzburg,
Nationalpark Hohe Tauern, Großglockner-Hochalpenstraße und Österreichs
Welterbestätten) bei der internationalen Messe „Tour-Expo 2002“
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2002 Auszeichnung mit
dem „Grand Prix“ der internationalen Welterbe-Messe „Tour-Expo 2002“ in
Toruń (Polen) für die komplexe und interessante AFN-Präsentation aller
Welterbestätten Österreichs sowie die Performance „Rock me Amadeus“
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2002 wird Christian
Schuhböck von Seiner Königlichen Hoheit Prinz Henrik von Dänemark (als
Präsident von Europa Nostra) in Anwesenheit von Königin Margrethe II.
die „Europa Nostra Medal of Honour“ für seinen ausdauernden und
gewissenhaften Beitrag zum Schutz und zur Wertsteigerung des
natürlichen und kulturellen Erbes von Europa verliehen. Darüber hinaus
begründet das „Management Committee of Europa Nostra“ seine
Entscheidung damit, dass Christian Schuhböck zu jenen herausragenden
Persönlichkeiten gehört, deren vorbildliche Arbeit für das Erbe Europas
von „Europa Nostra“ anerkannt wird.
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2002 Eintragung von
Christian Schuhböck in die Liste „The Best in Heritage“, erstellt von
ICOM, UNESCO, Europa Nostra, mit Unterstützung des Ministeriums für
Kultur der Republik Kroatien
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2002 Herausgeber des
Buches „Österreichs Welterbe“ im Christian-Brandstätter-Verlag
(Auflage: 4.000 Stück) und Reader’s-Digest-Verlag (Auflage: 10.000
Stück)
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2002 unterbreitet
Christian Schuhböck/AFN der Stadt Wien den Vorschlag einer
Welterbe-Partnerschaft zwischen Wien und Havanna, der Hauptstadt
Kubas.
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2003
startet Christian Schuhböck die AFN-Initiative „Welterbe Mount Everest“
mit dem Ziel einer grenzüberschreitenden Weltnaturerbestätte Sagarmatha
– Chomolungma (Nepal, Tibet).
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Seit 2003 unterstützt
Christian Schuhböck die „Vereinigung der Freunde Grinzings“
hinsichtlich Nominierung der Grinzinger Weingarten-Kulturlandschaft als
potentielle UNESCO-Welterbe-Kulturlandschaft.
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2004 unterbreitet
Christian Schuhböck der Kirgisischen UNESCO-Kommission den Vorschlag,
das Beš-Aral-Gebiet an der Grenze zu Usbekistan als Refugium des
Rotwolfs und des Schneeleoparden als potentielle Weltnaturerbestätte
gemäß UNESCO-Welterbe-Konvention zu nominieren. Start der
AFN-Initiative „Weltnaturerbe Beš Aral“
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2004 Auszeichnung der
Polnisch-Österreichischen-Gesellschaft für besondere Verdienste um
die Beziehungen zwischen Österreich und Polen.
- 2007 Nominierung für den „Neptun Wasserpreis 2007“ für die Initiative „Grüner See / Hochschwab – Naturschutz für Wasserschutz“
- 2007 Autor des Magazins „Das Welterbe“ im Verlag Ed.Hölzel (Auflage: 2.000 Stück)
- 2007-2008 Touristische Aufarbeitung des „Weltkulturerbes
Semmeringbahn“ im Auftrag des „Vereins Freunde der Semmeringbahn“,
einem Zusammenschluss der Gemeinden entlang der Semmeringbahn
- 2008 erstellt Christian Schuhböck im Auftrag der
„Bürgerinitiative Gruibert – Schützt das Welterbe“ eine Expertise, mit
deren Hilfe ein Großprojekt in der Kernzone des Welterbe-Gebietes
„Fertö/Neusiedler See“ aufgrund einer entsprechenden Stellungnahme der
UNESCO verhindert werden kann.
- 2008 wird Christian Schuhböck von der „Vereinigung der
Freunde Grinzings“ für seinen Einsatz um die Erhaltung der Grinzinger
Weingarten-Kulturlandschaft ausgezeichnet.
- 2009 erhält Christian Schuhböck mit Entschließung des
Bundespräsidenten das Große Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik
Österreich.
- 2009/2010 Autor und Herausgeber des Buches „Weltkulturerbe Semmeringbahn“ im Kral-Verlag (Auflage: 2.000 Stück)
- 2010
Wiederbelebung der AFN-Initiative „Semmeringbahn statt Tunnelwahn“
aufgrund der Einreichung des Projektes „Semmering-Basistunnel neu“
(SBTn) zur Umweltverträglichkeitsprüfung. Die Einreichunterlagen im
UVP-Verfahren zeigen, dass der SBTn einen massiven Eingriff in den
Natur- und Wasserhaushalt des Semmerings bedeuten würde.
- 2011 startet Christian Schuhböck die internationale
Kampagne „Rettet das Weltkulturerbe Semmeringbahn“ aufgrund der
Bedrohung durch das SBTn-Projekt.
- 2012 Vereidigung zum allgemein beeideten und gerichtlich
zertifizierten Sachverständigen für Naturschutz sowie
Landschaftsökologie, Landschaftspflege und Landschaftsgestaltung.