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ALLIANCE FOR NATURE beobachtet mit Besorgnis die
Entwicklung im Dresdner Elbtal.
Denn diese Landschaft entlang der Elbe mit seinen außergewöhnlichen
Kulturdenkmälern zählt seit 2004 zum "Erbe der Menschheit" und musste
bereits zwei Jahre später (Juli 2006) wegen eines geplanten
Brückenbaues auf die "Rote Liste" des gefährdeten Welterbes gesetzt
werden. Doch obwohl das UNESCO-Welterbe-Komitee die Bundesrepublik
Deutschland aufforderte, das Bauvorhaben "Waldschlösschenbrücke" zu
stoppen und nach alternativen Lösungen zu suchen, werden
Bauvorbereitungen getroffen. ALLIANCE FOR NATURE appelliert daher an die Bundesrepublik Deutschland, das Dresdner Elbtal, eine Fluss- und Kulturlandschaften von "außergewöhnlichem universellem Wert", nicht diesem Brücken- und Straßenprojekt zu opfern. Denn schließlich sind alle jene Natur- und Kulturlandschaften bzw. Kulturdenkmäler, die von der UNESCO zum "Welterbe der Menschheit" erklärt wurden, nicht nur im Interesse des betroffenen Staates, sondern vor allem im Interesse der gesamten Völkergemeinschaft zu schützen und zu erhalten. Die Besorgnis der ALLIANCE FOR NATURE bezüglich Dresdner Elbtal richtet sich aber auch dahin gehend, dass im Falle eines Brückenbaues die Glaubwürdigkeit und Wertigkeit der UNESCO-Welterbe-Konvention in Frage gestellt wird und sich ein Domino-Effekt mit unabsehbaren Folgen für viele weitere Welterbestätten in Europa als auch auf anderen Kontinenten entwickeln könnte. ALLIANCE FOR NATURE bekundet demnach gegenüber jenen verantwortungsvollen Menschen von Dresden und Umgebung, die sich für den Schutz und die Erhaltung des "Welterbes Dresdner Elbtal" einsetzen, ihre Solidarität. Pressekonferenz zum "Welterbe Dresdner Elbtal"Im Hotel Taschenbergpalais Kempinski in Dresden appelliert Christian Schuhböck als Generalsekretär der "Alliance For Nature" am 15. April 2009 im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Dresdner Welterbe-Bewegung an die deutsche Bundesregierung, alle Schritte zu unternehmen, um das "Welterbe Dresdner Elbtal" vor der sogenannten Waldschlösschenbrücke zu bewahren. Vor allem Bundeskanzlerin Angela Merkel möge die Zeit bis zur Sitzung des UNESCO-Welterbe-Komitees im Juni 2009 nutzen, um den Brückenbau zu stoppen und die drohende Aberkennung des Welterbe-Titels abzuwenden. Appell an Bundeskanzlerin Angela MerkelIn einem offiziellen Brief appelliert "Alliance For Nature" an Frau Bundeskanzlerin Angela Merkel und die deutsche Bundesregierung, alle notwendigen Schritte zu setzen, damit der vom UNESCO-Welterbe-Komitee ohnedies schon seit längerer Zeit geforderten Baustopp für die sogenannte "Waldschlösschenbrücke" in Dresden erfolgt sowie entsprechende Rückbaumaßnahmen durchgeführt werden, damit der Welterbe-Status für das Dresdner Elbtal erhalten bleibt. Vollständiger Wortlaut des Briefes Links:www.welterbe-dresdner-elbtal.dewww.welterbe-erhalten.de www.elbtunnel-dresden.de/ |
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